Der Waldfriedhof ist ein Ort der Begegnung, der Erinnerung und auch ein wichtiger Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.

Wir pflegen und gestalten die Friedhofsanlagen so, dass sich Besucherinnen und Besucher wohl, geschützt und aufgehoben fühlen. Gleichzeitig geben wir der Natur Raum. Einige Bereiche überlassen wir bewusst der natürlichen Entwicklung oder gestalten sie so, dass Tiere und Pflanzen dort gute Lebensbedingungen finden.
Wir erhalten alte Bäume und pflanzen möglichst heimische Arten. Für kleine Tiere schaffen wir geschützte Rückzugsorte. Laub, Totholz oder Baumstümpfe bieten Insekten, Vögeln und Igeln Nahrung und Unterschlupf. Wildblumen und Kräuter sind wertvolle Lebensräume für Insekten und liefern ihnen Nektar. Auch wenn solche Flächen manchmal etwas wilder aussehen, sind sie für die Natur sehr wichtig.
Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass Friedhöfe naturnahe Orte der Begegnung, der Erinnerung bleiben.

Jede und jeder von uns kann etwas zum Schutz der Natur beitragen:
- Wählen Sie Pflanzen, die zu den Licht- und Bodenverhältnissen passen. Sie benötigen weniger Pflege und Wasser und bieten Nahrung für Bienen und andere Insekten.
- Mulchen Sie den Boden. Das verbessert die Bodenqualität, hilft beim Wasserspeichern und schafft Lebensraum für viele kleine Lebewesen.
- Verwenden Sie torffreie Erde. So schützen Sie Moore und sparen Wasser.
- Lassen Sie Moos und Flechten auf älteren Grabsteinen wachsen. Manche dieser Arten sind selten und besonders schützenswert.
- Vermeiden Sie Müll, besonders Kunststoffverpackungen und Grabschmuck aus Plastik.
- Verzichten Sie auf chemische Mittel gegen Unkraut und Schädlinge. Nutzen Sie stattdessen umweltfreundliche Produkte.
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